Papa Dople

Daiquiri und Hemingway

Papa Dople, Vater Doppel wurde Hemingway oft genannt. Die Begründung dafür ist einleuchtend, er trank seinen Daiquiri doppelt und sauer. Wer schon einmal das Buch Fiesta von ihm gelesen hat und dass mit seinem Spitznamen zusammen führt, bekommt Erklärungen für so einiges aus dem Leben des Autors. Für alle die sich noch nicht dem Vergnügen hingaben das Buch in die Hand zu nehmen, es ist absolut lesenswert. Reinschauen! Bei dieser Variante wird der Zuckersirup durch etwas Maraschino, trockener Fruchtlikör aus Maraska-Kirschen, ersetzt. Außerdem kommt noch etwas Grapefruitsaft hinzu. Die restlichen Grundzutaten bleiben dabei gleich. Guter weißer Rum und Limettensaft, hierbei immer der Hinweis keine billigen Rum Marken zu nehmen. Der Rum ist beim Klassischen Daiquiri sowie bei dem Hemingway Spezial die Hauptzutat. Auch wenn geiz geil ist, hier ist er definitiv fehl am Platz. Die Zubereitung ist wie beim Klassiker. Alle Zutaten auf Eis gut durchschütteln und in eine Cocktailschale abseihen.



Während die althergebrachte Variante eher süß-sauer im Geschmack ist, überzeugt Hemingways Kreation durch angenehme Säure ohne einen süßen Beigeschmack. Der schönste Ort um diesen Cocktail zu genießen ist eine Strandbar in der Karibik. Ganz nach dem Vorbild des Erfinders mit Strohhut und freiem Blick auf den Ozean. Falls der Barkeeper eures Vertrauens nichts mit der Bestellung eines Daiquiri Hemingway anfangen kenn, fragt ihn nach einem Daiquiri Trader Vic Style. Diese Daiquiri Variante kommt dem Hemingway Original schon sehr nah. Einzig der Grapefruitsaft wird dabei durch Zucker ersetzt.

Zutaten und Barzubehör

Zutaten

  • Rum Weiß 5cl
  • Limettensaft 2cl
  • ein Dash (Spritzer) Maraschino
  • Grapefruitsaft 2cl

Barzubehör

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